20.02.2018 … Updates …

Vor genau 5 Monaten habe ich meinen letzten Bericht live geschaltet. Schade … das wollte ich nicht, dabei hätte es viel zu erzählen gegeben. Heute will ich aber auch nicht die vergangene Zeit erzählen, denn was ich gelernt habe in den letzten Jahren ist …

… und ich darf täglich schöne Augenblicke erleben … ich habe also genug zu berichten 🙂

Mein heutiger Beitrag heisst „Updates“ … ich möchte euch also gerne ein Update von meinem aktuellen SEIN geben.

Eine ganz normale Arbeitswoche ist in meinem aktuellen Leben alles andere als normal.

Am Montag beginnt meine Woche mit einem Ruhetag, wie schön ist denn das. Ich starte die Woche mit einem freien Tag, einem Tag ganz für mich! So bekommt der Montag gleich eine ganz andere Bedeutung. Das schöne ist dann meist noch, dass ich diesen Tag mit einem lieben Mann verbringe. Ja das Leben hat mir einen liebenswerten und wunderbaren Mann geschenkt. Mit ihm vergeht die Zeit meist wie im Fluge. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in Horgen, geht es oft spontan irgendwo an die frische Luft. Ob in die Höhe oder nicht, ob über oder unter der Nebeldecke, Hauptsache gemeinsam. Dabei lachen wir viel und geniesse unsere gemeinsame Zeit in vollen Zügen. Der Montag vergeht meist viel zu schnell, aber was bleibt ist eine schöne Erinnerung, welche für die ganze Woche anhält.

Am Dienstag früh morgens steige ich dann in Horgen in die S8 und mache mich auf den Weg in Richtung Basel. Ja richtig … Basel … genauer gesagt zum Messeplatz. Da arbeite ich für zwei Tage im Messeturm, im 15. Stock. Traumhafte Aussicht 360 Grad über Basel. Wär hätte das gedacht. Ich arbeite für die Messe (MCH Schweiz), für DIE Messe wo ich so viele Jahre Besucher und vor allem Aussteller war. Schön auch mal die andere Seite zu erfahren. Spannend zu sehen, was es alles braucht, dass eine Messe überhaupt zu Stande kommen kann. Vor allem aber ist es auch wieder schön in der Branche zu sein. Eine Rückkehr nach zwei Jahren Pause. Eine Rückkehr wo man von der Branche mit offenen Armen willkommen geheissen wird. Schön zu wissen, dass man immer noch einen Platz hat. Danke. www.ineltec.ch
In Basel übrigens übernachte ich entweder bei lieben Freunden (Achim&Sylviane) oder in einem wunderschönen B&B … www.schlafbar.ch eine sehr empfehlenswerte Adresse. Den Dienstagabend in Basel geniesse ich oft für mich, schau mir etwas von der Stadt an oder treffe mich mit lieben Menschen.

Am Mittwochabend reise ich dann wieder zurück von Basel nach Zürich resp. Horgen. Ab und an mache ich dann in Zürich einen Stopp und treffe mich mit Freunden, aber oft auch bin ich einfach nur froh, mal wieder in meinen eigenen vier Wänden in Horgen zu sein.

Der Donnerstag ist dann wieder ganz mir, also mein zweiter freier Tag. Auch schön, so fast in mitten der Woche, wieder etwas zur Ruhe zu kommen. Natürlich muss auch ich ab und an mal etwas im Haushalt machen. Oder wie gerade in den letzten paar Wochen, mich für den Sommer bewerben. Ja ich werde diesen Sommer (Anfang Juni bis Ende September) nochmals irgendwo in den Bergen auf einer schönen Hütte sein. Wo … ist noch nicht bekannt, aber schön wird es sicher sein. Natürlich werde ich bald davon berichten. Die Auswahl ist klein, aber die Orte „bombastisch“ … ich hoffe nicht, dass es für mich dann plötzlich heisst … „wer die Wahl hat, hat die Qual“.

Wo für viele am Freitag das Wochenende nah ist und somit Erholung auf dem Programm steht, da mache ich mich am Freitag wieder auf die Reise. Wenn ich so richtig ausgeschlafen bin, mein Rucksack gepackt habe, geht es mit dem Zug in Richtung Wallis. Nein nicht wo ich letzten Winter war. Nein, ich habe ein neues schönes Plätzli gefunden, wo es sich gut arbeiten lässt. Von Zürich geht es in zwei Stunden mit dem IC direkt und ohne Umsteigen bis nach Visp. Da steige ich ins Postauto um, welches mich in die Moosalp-Region, genau gesagt bis nach Bürchen, bringt. Im schönen Restaurant/Hotel Ronalp www.ronalp.ch bin ich im Service angestellt. Am Freitag- und Samstag-Abend jeweils im Stübli und je nach Wetter am Samstag und Sonntag tagsüber auf der Terrasse oder im Restaurant. Die Ronalp ist zentral gelegen, hat einen grossen Parkplatz vor der Tür und da beginnt auch gleich die Skipiste. Am Sonntagabend fahre ich dann mit dem letzten Postauto wieder nach Visp und so bin ich dann kurz vor zehn Uhr wieder in Horgen.

In einem heissen Bad lasse ich dann, eine abwechslungs- und lehrreiche Woche hinter mir. Über glücklich und zufrieden lege ich mich ins Bett und freue mich auf eine weitere neue Woche.

Ja so lässt es sich doch gut leben?! Dieses „Wochenprogramm“ wird sicher bis nach Ostern so bleiben. Wie sich die Woche dann gestalten wird, darüber werde ich euch sicher wieder berichten. Bis dahin schenke ich euch noch ein paar schöne Impressionen und bedanke mich, dass ihr immer wieder gespannt und freudig meine Zeilen liest …
alles Liebe eure Nicoletta

 
Ein Ausflug in den Bergen an einem Montag


Basel Messeturm … mein Arbeitsplatz


Die Aussicht vom 15. Stock in Richtung Messeplatz / Clarastrasse


Basel by night


Basel in the morning


Bürchen / Ronalp


Die Aussicht in der Moosalp oben


Meine Unterkunft in Bürchen / Ladies-Weg im Alpenrösli


Am Sonntag-Abend zu Hause in Horgen am entspannen (und aufwärmen)

Veröffentlicht unter Leben heute ... 2018 | Kommentare deaktiviert für 20.02.2018 … Updates …

20.09.2017 … Winter Wonderland im September …

Schon in meinem letzten Bericht habe ich erzählt, dass es bereits zu Beginn vom September (während des Alpabzuges) das erste Mal begonnen hat zu schneien. Die letzten Tage waren trüb, kalt und nass. Ja und auch immer wieder Mal hat es geschneit. Doch in den letzten 24 Stunden hat es alles Vorherige übertroffen. Heute Morgen sind wir aufgestanden und da lagen über 20cm Schnee auf den Tischen. Leider blieb es nass und trüb.

Doch mein Optimismus hat gewonnen. Kurz vor zwei Uhr, zeigte sich die Sonne. Ich packte mich warm ein … natürlich viel zu warm … nahm mein Handy und wanderte los in Richtung See.

Ziel war es unter anderem schöne Bilder zu machen und dann wollte ich unbedingt noch die Entenfamilie sehen und ihnen etwas altes Brot bringen.

Natürlich ist Enten füttern hier in den Bergen, nicht das gleiche wie im Flachland, nein sicher nicht. Diese wilden Enten hier in den Bergen fliegen gleich weg, sobald sich etwas «menschliches» nähert. Tja somit stellte ich mir die Frage, wo geh ich nun mit meinem Brot hin? Ich beschloss es zu teilen, die ersten paar Hände voll – schmiss ich in den See – in die Richtung der noch wenigen gebliebenen Enten. Ich lief weiter und auch einige Vögel begleiteten mich auf dem Weg. So legte ich auch ein paar Stücke auf einen Stein am Ufer des See’s.

Die Kulisse war atemberaubend. Die Wolken zogen vorbei und plötzlich waren Höch Turm, Furggele und Ortstock zu sehen. Langsam ging ich zurück, da ich auf dem Weg nicht um den See kam. Auf dem Rückweg begegnete ich dann wieder den Enten. Ich beschloss auch noch den Rest meines Brotes in den See zu werfen und zu hoffen, dass sie sich daran erfreuen.

Die Sonne schien mir direkt ins Gesicht und es war schön warm und ich genoss einfach nur die Stille. So beschloss ich kurzerhand noch einen Schneemann zu bauen.

Ab Abend gingen wir mal wieder zu unseren Nachbaren in die SAC Hütte hoch. Das war ein lustiger Abend. Auf dem Rückweg war es sternenklar und einfach traumhaft. Ein weiterer unvergesslicher Tag geht zu Ende.

Das Leben ist EINFACH SCHÖN 😊.

  

 

Veröffentlicht unter Hüttenleben 2017 | Kommentare deaktiviert für 20.09.2017 … Winter Wonderland im September …

07.09.2017 … dreiviertel der Sommersaison sind durch …

Vor bald drei Monaten, am 10. Juni haben wir den Betrieb im Berggasthaus Glattalp offiziell eröffnet. Noch in der ersten Woche lag Schnee, so dass wir unsere persönlichen Sachen und die frischen Lebensmittel zum Haus tragen mussten. Zu Dritt und jeder mit zwei Rucksätzen bepackt ist das mit zweimal laufen fast erledigt. Immer wieder mal halfen uns auch Gäste, die über die noch vorhandene Schneemenge überrascht waren.
 

Die ersten Wochen im Juni waren traumhaft schön, sonnig und warm. Man konnte zuschauen wie der Schnee schmilz und wie immer mehr Grün die Wiesen bedeckt. Bereits in der zweiten Woche konnten wir den Traktor (Mr. Kramer) aus dem Winterschlaf holen. Er bekam eine neue Batterie und ein neues Ladegerät, darum springt er nun immer fröhlich brummend an. Somit mussten wir bald nicht mehr buckeln, sondern konnten wie gewohnt ab der Seilbahn den Anhänger befüllen und vors Haus fahren.
  

Der Juni war bereits so warm, dass ich mich doch ein paarmal getraute im Glattalpsee zu schwimmen. Ich bin froh habe ich das im Juni noch gemacht, danach blieb mir entweder keine Zeit oder mir waren zu viele Leute auf dem Weg. Denn ganz ehrlich, in einem Bergsee geht man nackt baden, alles andere gehört in die «Badi» 😊.
 

Mit dem Juli kam das Vieh auf die Glattalp und mit ihm viel Leben, neue Töne und ganz viele lästige Fliegen. Leider aber war die zweite Hälfte vom Juli, wetter technisch nicht wirklich der Brüller. Oft waren die Wochenenden eher schlecht oder der Nebel spielte uns einen Streich. Doch mit dem Wechselspiel von Sonne und Regen ist etwas vorprogrammiert … wunderschöne und schon fast «kitschige» Regenbogen, welche sich traumhaft schön über die Glattalp wölbten. Oft war es ein Spiel von wenigen Minuten, man war im Haus und bemerkte wie der Regen nachlässt und plötzlich schien die Sonne rein. Man liess alles stehen und rannte ab nach draussen. Auch wenn es doch immer noch regnete, egal … Hauptsache ein schönes Bild respektive einen unvergesslichen Moment von einem Naturspektakel der ganz besonderen Art.
 am 29.07.2017 um 20:36
 am 06.08.2017 um 18:27
 am 10.08.2017 um 19:11
 am 15.08.2017 um 19:52

Am Nationalfeiertag zog ich zum ersten Mal mein Dirndl an, was an diesem sehr windigen Tag kein einfaches Unterfangen war. Manchmal wusste ich nicht recht, soll ich jetzt das Serviertablett oder meinen Rock festhalten. Der Wind war wunderschön lau und warm, trotzdem waren nur wenige Gäste bei uns auf der Glattalp, Schade eigentlich. Am Abend braute sich dann ein grösseres Gewitter zusammen. So mussten wir leider das Feuerwerk auf den zweiten August verlegen. Dieser Abend war dafür umso schöner. Wir sassen alle gemeinsam draussen, genossen die Wärme, die Ruhe und ein paar Zuckerstöcke. Die ersten Sternschnuppen waren auch bereits zu sehen.

Danach ging es im August leider ähnlich weiter wie im Juli, was nicht minder negativ tönen soll. Nein überhaupt nicht, man lernt so einfach jeden Tag zu nehmen wie er ist. Aller Wetter-App’s zum Trotz, am besten man schaute am Morgen aus dem Fenster und nahm den Tag wie er kam. Ändern konnte man ihn sowieso nicht und zwischendurch geniesst man auch mal etwas ruhigere Tage. Solche gab es auch ein paar und ich hatte sogar an sonnigen ruhigen Tagen mal spontan frei. Dann war meistens Wandern oder auch mal Wellnessen angesagt. SO SCHÖN. So endete dann der Monat August mit einem tollen Clubbing bei schönstem Wetter im ganz kleinen Rahmen. Tolle Musik, liebe Menschen und ein schönes Lagerfeuer … EINFACH nur GLÜCKLICH sein.

Wir befinden uns Anfang September und mit ihm heisst es bereits wieder Abschied nehmen. Denn für das Vieh wird es nahrungstechnisch langsam knapp. So trieben die Älpler – mit ganz vielen Helfern – letzten Samstag ihr Vieh zusammen und gingen damit runter ins Sahli. Mit dem Alpabzug kam auch bereits der erste Schnee. Ja ihr habt schon richtig gelesen SCHNEE im September. Für die Glattalp als niederschlagreichster und kältester Punkt der Schweiz … völlig normal.
 am 01.09.2017 um 17:05
 am 02.09.2017 um 07:38
 am 02.09.2017 um 09:44
 am 02.09.2017 um 18:22
 am 03.09.2017 um 10:43
 am 03.09.2017 um 14:45

Nun ist es wieder absolut Still auf der Glattalp. Ab und an hört man einen «Munggä» pfeifen oder vereinzelt ein Vogelgezwitscher. Umso mehr erschrickt man, wenn man in aller Ruhe in der Küche am Tun ist und plötzlich etwas laut gegen die Scheibe knallt. Was war das? Ich mache die Tür zum kleinen Balkon auf und schaue mich um. Ohje da liegt eine kleine junge Eule am Boden. Was mach ich jetzt?! Ich nehme ein Tuch und hebe das verstörte, noch lebende Tier sanft auf. Sein Herzli rast und auch ich bin etwas nervös. So etwas habe ich noch nie gemacht. Kann ich es retten? Leicht eingewickelt im Tuch lass ich es etwas liegen und beobachte es. Dies nur wo mir möglich, denn ich bin heute alleine im Einsatz und habe ein paar Gäste im Stübli. Zwischen Stübli und Küche, versuche ich mir meine Nervosität natürlich nicht anzumerken. Bald schon bewegt es sich wieder. Ich beschliesse, es nach draussen zu legen. Mache das Tuch auf, es «schwaderet» ein wenig und schaut mich komisch an. Ich gehe wieder rein zu meinen Gästen und beim nächsten Mal als ich raus komme ist sein Blick schon wieder deutlich. Es zwinkert mir zu, also wolle es sich bei mir bedanken und dann fliegt sie davon, als wäre nichts passiert.
 

Natürlich hätte ich noch ganz viele Geschichten zu berichten, doch ich will mal diesen «ersten» Bericht dieser Sommersaison nicht überfüllen. Lieber schmücke ich ihn mit schönen Bildern und den Erinnerungen an die vergangene Zeit.

DANKE all denen, die mich hier oben bereits besucht haben und viele schöne Momente mit mir gemeinsam geteilt haben. Dafür bin ich unendlich DANKBAR … Eure Nicoletta

 

Veröffentlicht unter Hüttenleben 2017 | Kommentare deaktiviert für 07.09.2017 … dreiviertel der Sommersaison sind durch …

04.06.2017 … Vorbereitungen in vollem Gange …

In einer Woche ist es endlich wieder soweit. Die Sommer Saison auf der Glattalp beginnt am 10. Juni und ich freue mich sehr. Die Vorbereitungen dazu sind in vollem Gange.

Schon vor einigen Wochen habe ich bereits drei Kräuter-Töpfe bepflanzt. Diese werde ich dann … sobald der Schnee weg ist … auf die Glattalp nehmen. Damit wir mit frischen Kräutern unsere Gäste kulinarisch verwöhnen können.

Auch habe ich in den letzten Tagen an der Website gearbeitet, Bilder und Texte aktualisiert. Doch da ist immer was zu tun, trotzdem lohnt sich ein Blick … Feedback ist willkommen 🙂 www.berggasthaus-glattalp.com

Zur Zeit überarbeiten wir noch die Speisekarte, damit unsere Gäste ein vielseitiges und schmackhaftes Angebot serviert bekommen.

Ausserdem bin ich auch fleissig am Werbung machen. Jeder der mit mir ins Gespräch kommt, weiss wo ich die kommenden 4-5 Monate sein werde. Ich will ja, das wir ordentlich zu tun haben.

Gestern machten wir uns schon früh auf den Weg in Richtung Glattalp. Leider aber streikte … wegen einer technischen Störung … die Luftseilbahn. So „mussten“ wir … gezwungenermassen … bei der Älpler Familie Bürgler, unten im Sahli, unser erstes Älplerkafi geniessen. Es ist einfach schön … schön wieder hier zu sein. Kurz nach elf Uhr konnten wir dann doch noch unsere Reise fortführen und in die Bahn einsteigen.

Oben angekommen, gab es einiges zu tun. Wir kontrollierten ob alles noch funktioniert, ob das Wasser fliesst resp. ob die Leitungen nicht zugefroren oder beschädigt sind. Haben die Fenster geöffnet und frische Luft herein gelassen. Die Spinnen aus dem Winterschlaf geweckt und deren Netze entfernt. Ein Teil der Terrasse von Schnee und Eis befreit. Das war übrigens ein steinhartes unterfangen, doch man konnte dabei wunderbar seine angestauten Aggressionen in Energie umsetzen … falls da welche waren 😉

Natürlich habe ich bereits ein Teil meiner persönlichen Utensilien (Kleider, Schuhe, etc.) hoch genommen. Für eine so lange Zeit ist es nicht einfach bereits jetzt schon zu packen. Ich bleibe ja doch bis mitte/ende Oktober und welches Wetter mir der Sommer schenkt, das haben mir die Muotithaler Wätterschmöcker leider noch nicht verraten.

Somit werdet ihr das nächste mal von mir lesen, wenn ich bereits die Alp ein paar Tage für mich genossen habe und das Haus wieder voll im Schwung ist.

… somit hier nun noch ein paar bildliche Impressionen zu meinem Beitrag …


Kräutertöpfe mit Rosmarin, Thymian, Majoran, Salbei, Datteltomaten, Melisse und Minze.


Überarbeitung der Speisekarte.


Erstes Äplerkafi – bei der Familie Bürgler – in dieser Saison.


Mit der Glattalp-Bahn hoch auf 1870 Meter über Meer.


Die Hütte noch im Winterschlaf …


… und langsam am erwachen …


… leider hielt das Pickel unsere Aggressionen nicht stand 🙁


Ausser den Kleiderbügeln, brachte ich alles in meinen 30l Rucksack.

Ach übrigens, wir suchen noch eine Unterstützung für die Hochsaison von mitte Juli bis Ende August (ca. 6 Wochen). Wer also Lust und Zeit hat, dieses Hüttenleben auch mal live zu erleben, ist herzlich willkommen. Es muss auch nicht für die ganzen 6 Wochen sein, Praktika von 2-3 Wochen sind auch möglich (min. 2 Wochen am Stück). Schreibt mir ein WhatsApp oder Email oder ruft mich direkt im Haus an unter 041 830 12 04 (erst ab 10.06.17). Ich würde mich freuen, mit jemandem aus meinem Umfeld die Zeit zu geniessen.

… auf bald … eure Nicoletta …

 

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22.03.2017 … Wasenalp-Team … Abschied nehmen!

Abschied nehmen ist nicht so meine Stärke. Mich von lieben Menschen verabschieden, die mir in kurzer Zeit, sehr ans Herz gewachsen sind, ja das fällt mir wirklich schwer.

Ich mag behaupten, dass ich in den letzten drei Monaten mit Audrey und Julien so viel gelacht habe wie wohl die letzten ein, zwei Jahre nicht mehr. Wir konnten vor allem über UNS unglaublich viel lachen.
Natürlich hatten wir auch tiefe, lange und oft nächtliche Gespräche geführt. Wir konnten auch zwei bis drei Stunden, Nachts im Whirlpool sitzen und philosophieren.
Was wir aber auch besonders gut konnten, war uns gegenseitig bekochen. Unglaublich was wir uns – meist Abends – gezaubert haben.
Oder wir hörten Musik, respektive wir sangen viel, was gerade aus den Lautsprechern kam. Julien kann auch mega gut Gitarre spielen, ich hätte ihm stundenlang zuhören können.

So vieles verbindet uns. Doch die drei Monate waren intensiv, unvergesslich und leider mit gestern auch bereits wieder Vergangenheit.

Danke „Leben“ hast du uns an diesem wunderbaren Ort, für diese Zeit zusammen gebracht. Ich werde diese Zeit immer in meinem Herzen tragen.


Audrey … Nicoletta … Julien


… wir haben uns gefunden …. im Schnee oder beim tanzen …

 

 … oder beim lachen …

 

Hier nun noch ein paar „Essensmüsterli“ …

 

Oh fast hätte ich eine weitere liebevolle Person vergessen. Die Brigitte möchte ich hier auch noch erwähnen. Zwar war sie nur eine Woche bei uns auf der Wasenalp, aber auch mit ihr haben wir viel gelacht, getrunken, geredet und sehr fein gegessen.

Brigitte arbeitet normaler weise auf der Turtmannhütte, aber kurz vor Beginn der Saison, kocht sie die feinen Sachen bei uns in der Wasenalpküche vor. Schön warst du bei uns.

Veröffentlicht unter Hüttenleben 2017 | Kommentare deaktiviert für 22.03.2017 … Wasenalp-Team … Abschied nehmen!

28.02.2017 … Allerlei …

Wie doch die Zeit vergeht, mein letzter Beitrag ist über 20 Tage her, dabei hab ich so viel zu berichten. Wo soll ich denn nur anfangen? Also zuerst möchte ich meine lieben Leser und Freunde darüber informieren, dass ich seid Anfang Februar hier auf der Wasenalp eine 100% Anstellung bis Saison Ende bekommen habe. Über dieses Vertrauen habe ich mich natürlich sehr gefreut. Klaro musste ich grad mal so einiges organisieren, aber wenn ich eines kann, dann bestimmt „gut organisieren“ 🙂
Das Vertrauen wurde mir heute gleich nochmals geschenkt, nämlich das Saison Ende wurde vom 20.03. auf den 05.04.2017 nach hinten verschoben. Jupi … noch zwei Wochen länger im wunderschönen Wallis arbeiten, was will ich mehr.
Wasenalp auf fast 2000müM (1960m)

Viele Fragen mich, warum soll man denn überhaupt den „weiten“ Weg auf sich nehmen, mich auf der Wasenalp zu besuchen. Was für eine Frage!
Also als erstes ist da sicher die absolut einmalige und traumhafte Aussicht auf die Walliseralpen,  dieses Panorama ist einfach atemberaubend.
Zum anderen das Gasthaus selbst. Es ist in der Grösse genau richtig, nicht zu gross / nicht zu klein. Wir haben drei Doppelzimmer, zwei 4er Zimmer, ein 5er Zimmer und ein 12er Massenschlag. Alle Betten sind mit flauschigen Decken und Kissen ausgestattet. Im Preis ist folgendes inbegriffen:
– Benützung des Outdoor Whirlpool auf der Aussichtsterrasse
– Badetuch
– Bademantel (nur bei den Doppelzimmer, kann aber gemietet werden)
– gratis Wifi
– Schuheizung
– Hausschuhe/Finken
– grosszügiges Frühstücksbuffet
… und natürlich eine herzliche und freundliche Bedienung … meist von mir persönlich oder dann vom Wasen-Team 🙂
Natürlich ist aber auch das kulinarische Angebot erwähnenswert.
Hier einige Highlights:
– Wallisersalat
– dicke Kartofellsuppe mit viel Käse
– frische und feine Gemüsesuppe mit oder ohne Hauswurst
– Käseschnitte mit Ei
– Walliserteller
– Wasmerfondue, speziell daran sind vor allem die Beilagen; Brot – Kartoffeln – Früchte – Sauergemüse
Das einzige was nicht immer toll ist, nach vielen Gästen die ein Wasmerfondue genossen haben, die Fonduecaquelon am nächsten Morgen zu reinigen 🙁
Panorama vom Hohliecht 2231müM
 Outdoor Whirpool by Night
Outdoor Whirpool by Day
grosszügiges Frühstücksbuffet
Walliserteller für 4-5 Personen
Fonduecaquelon zum putzen bereit

Ach ja und dann war noch der Valentinstag. Reservationen zur Übernachtung waren keine eingetragen. Doch 17 Personen haben den Abend bei feinem Essen, schöner Aussicht und einwenig „Valentinstag-Ambiente“ bei uns genossen. Eine junge Frau fragte am Telefon beim reservieren ob wir denn etwas „Valentinstag-Ambiente“ machen könnten?
Oh da wurde ich echt gefordert. So suchte ich im ganzen Haus alles was rot war und irgendwie nach Liebe aussah zusammen. Sogar rote Kerzen oder Kerzenhalter habe ich gefunden. Ein wenig stolz war ich dann schon beim Anblick von meinem kreativen Werk, als ich dann noch von dem besagten Gast ein ein freudiges Lächeln mit herzlichem Dankeschön erhielt, wusste ich – genau wegen solchen Abenden habe ich mich entschieden – diesen Weg einzuschlagen. Direkte Dankbarkeit und freudige Gäste, die sich einfach nur freuen über Kleinigkeiten, welche für sie aber von grosser Bedeutung sind. Das ist ERFÜLLUNG pur.

So als Hüttenallrounderin hat man einen sehr vielseitigen Alltag. Um nur weniges davon zu erwähnen; Frühstück zubereiten, Wäsche waschen und zusammen legen, Zimmer/Betten machen und reinigen, putzen im ganz Allgemeinen, die Gäste bewirten, Kochen, Schnee schaufeln oder auch mal den Ofen einfeuern. Ja ja das liebe gute Feuer. Zu Beginn definitiv nicht mein Freund, aber langsam hab ich den Dreh raus. Wie muss welcher Hebel genau gestellt sein, damit es nicht gleich wieder erlischt oder gar erstickt. So war ich auch heute morgen wieder freudig, als das Feuer wunderschön brannte und meine Übernachtungsgäste zum Frühstück kamen und sich sehr darüber freuten in das warme und heimelige Restaurant zu sitzen. So wenig … kann so viel sein.
mein stolzes Feuer am Morgen

Ja und da wäre noch die letzte kleine Geschichte. Es geht um mein „Abstellchämmerli“, da wo ich jeden Abend mich ins Bett lege und jede Nacht unglaublich gut, tief und erholsam schlafe. Zu Beginn der Saison waren wir ja noch zu viert und das Mitarbeiterzimmer hat leider nur drei Betten. Das wusste ich aber von Anfang an, aber ich bin ja unkompliziert und einfach. Darum habe ich jeden Abend die Wahl, entweder in einem leeren Bett zu übernachten oder eben in diesem Abstellchämmerli. Da ich wusste, dass vor mir schon andere Angestellte lange und gut hier geschlafen haben, entschied ich mich für das so genannte Abstellchämmerli. Es ist wirklich klein und ich kann an keinem Ort aufrecht stehen, aber es hat eine bequeme Matte, eine warme Daunendecke und ein kleines Öfeli und etwas Platz für meine persönlichen Sachen,  was will ich mehr?! 🙂

Veröffentlicht unter Hüttenleben 2017 | Kommentare deaktiviert für 28.02.2017 … Allerlei …

07.02.2017 … dem Perfektionismus auf 2’000müM … zum Trotz

Der Winter kommt in langsamen Schritten auf die Wasenalp. Nicht das es bis jetzt zu warm gewesen wäre, nein ich meine damit die Schneemenge. Viele wünschen sich mehr Schnee, natürlich gehöre ich auch dazu, aber ich bin doch auch dankbar das er in kleinen Schritten kommt. In den letzten Tagen hat es ca. 20-30cm geschneit. Was schneeschaufeltechnisch gut zu händeln ist.

Audrey und Julian begannen am Vormittag mit den Flächen direkt ums Haus herum. Somit blieb mir am Nachmittag die Terrasse, wo auch der Whirlpool drauf steht. Ich freute mich sehr, denn die Aussicht von da ist einfach atemberaubend, da merkt man fast nicht wie gross die Terrasse ist.

So während dem schaufeln beobachtete ich mich selbst, wie da der gute alte Perfektionismus plötzlich wieder präsent war. Ich arbeitete mich durch mit drei grossen Hifsmittel, zwei unterschiedliche Schaufeln und einen Besen. Die erste Schaufel für die grosse Masse, die zweite für die Details und der Besen für’s Finnish 🙂 … bitte nicht lachen! Das war wirklich wichtig, nur so kam ich an ein sauberes Ergebnis. So nach ca. 3/4 kam Julian auf die Terrasse und meinte nur … wow du machst das aber gründlich. Ich stellt mich hin und meinte zu ihm „weisst du Julian, früher konnte ich mich bei Präsentationen im Detail verlieren, heute mache ich das beim Schnee schaufeln“ :-). Doch er hatte absolut recht, so fein säuberlich eine Terrasse vom Schnee zu befreien, da war mal wieder typisch Nicole. Zu diesem Zeitpunkt sah die Terrasse so aus …..

… tja nun fragt man sich; hab ich etwas dazu gelernt und lies den letzten Viertel so stehen, denn es hat ja bereits wieder angefangen zu schneien. Denn um den Perfektionismus zu besiegen müsste ich eigentlich genau jetzt aufhören ….
oder machte ich weiter bis auch der letzte Viertel geschafft war? …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

…. natürlich machte ich fertig, dies aber im vollem Bewusstsein und schon fast mit eine extra Portion Trotz … so nach dem Motto … Perfektionismus auf 2’000müM … es holt einem immer wieder ein, aber schön wenn man darüber lachen und schreiben kann 🙂

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16.01.2017 – Wasenalp im Mondschein

Wow was für ein Morgen … heute (Montag) bin ich früh aufgestanden um mit dem ersten Postauto Richtung Brig zu gelangen. Meine sieben Sachen hatte ich am Vorabend bereits gepackt und so nahm ich mein Rucksack und meine Schneeschuhe und lief von der Wasenalp um 06:40 los. Abends dachte ich noch … doof hab ich meine Strinlampe nicht dabei und die ganze Zeit das Handy (Taschenlampenfunktion) hoch halten, könnte kalt und mühsam werden. Doch es kam ganz anders. Der Weg – den ich doch langsam gut kenne – wurde mir wunderbar vom Mond beleuchtet. Wunderschön präsentierte sich der frisch verschneite und winterliche Weg im schönsten Mondlicht. Ich hörte ausser dem klappern meiner Schneeschuhe und dem Schneeknirschen nichts, absolute Stille begleitete mich bis nach Rothwald Post. Audrey (mein Teamgspöndli) ging bereits früher los und das mit dem Snowboard, ich konnte also ganz einfach ihrer Spur folgen. Oft gab es neben ihrer Spur noch frische Tierspuren. Ich fragte mich, welche Tiere sich wohl so früh morgens in der frischen Winterlandschaft austoben 🙂
Ich deponierte meine Schneeschuhe und Stöcke an einem sicheren Plätzli und stieg relativ bald ins warme Postauto ein. Dies brachte mich nach Brig. Der Tag brachte Licht und so präsentierte sich die ganze Weite in der weissen Winterpracht … magisch und unvergesslich schön.

Ach vielleicht sollte ich von vorne beginnen 🙂 Ja am 25.12.2016 habe ich mich früh morgens auf den Weg ins Wallis gemacht. Ich war gespannt und freudig auf die Zeit die mir bevorstand. Von Tür zu Tür war ich knappe vier Stunden unterwegs, jedoch kam es mir gar nicht so lange vor, denn die Aussicht aus dem Zug war immer wieder wunderschön und vor allem sehr neu. Kurz vor elf Uhr traf ich in der Wasenalp ein. Der Weg zu Fuss war einfach, da es zwar ein wenig Schnee hatte, dieser aber gut abgelaufen war und somit brauchte ich die Schneeschuhe nicht zu montieren.
Freudig wurde ich von Magdalena und Fredy Tscherrig empfangen und langsam trafen alle Teammitglieder auf der Wasen ein. Ich fühlte mich schnell ganz wohl und packte an. Als Hüttenallrounderin steht es schon in der Bezeichnung, es wird alles gelernt und gemacht. Von putzen bis kochen über zum servieren. Nach der ausführlichen Einführung durch Fredy wussten wir alle vier schnell, was wir täglich zu tun haben werden.
2016-12-25 17.02.23 2016-12-26 10.37.38 2016-12-27 14.56.38 2016-12-29 13.24.01

Gleich am nächsten Tag stand im Reservationsbuch, dass meine lieben Freunde Deborah & Matthias für drei Nächte zu Gast auf der Wasen sein werden. Ich freute mich riesig. Was für ein Start, wenn man diesen mit lieben Menschen teilen darf.
Ganz schön war auch, dass ich in diesen Tagen doch immer wieder etwas Zeit mit ihnen verbringen konnte. So sassen wir lange vor dem Kamin, genossen die Wärme und führten  gute Gespräche oder wir gingen gemeinsam auf eine kleine Schneeschuhtour. Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei und bald schon mussten sie am 29.12.2016 die Wasenalp ganz früh morgens verlassen 🙁 … nochmals ganz lieben Dank … schön wart ihr da :-*
2016-12-28 10.17.41 2016-12-30 20.45.26

Tja und so schlich sich auch der Jahreswechsel immer näher. Die Tage vergingen wie im Fluge. Schon bald stand der nächste schöne Besuch im Buch. Judith hat sich entschieden ganz alleine und hoch schwanger, den Silvester bei mir auf der Wasen zu feiern. Über Mittag hatte ich eine Pause, ich genoss diese bei der kleinen Kapelle oben an der Sonne. Plötzlich winkte sie mir zu. So blieb uns etwas Zeit zum quatschen und für sie zum langsam ankommen.
Der Silvester selbst war natürlich für mich mit viel Arbeiten verbunden. Wir wussten alle, dass es einen langen Tag geben würde. 32 Übernachtungsgäste plus 50 Gäste zum Silvester-Dinner. So gegen vier Uhr plumpste ich überglücklich und erschöpft ins Bett. Ein unvergessliches Silvester wird in meiner Erinnerung bleiben.
Schön Judith warst du hier … ganz lieben Dank :-*
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Am ersten Neujahrstag ging es aber im gleichen Tempo weiter. Ein 50igster Geburtstag mit 50 Personen (geschlossene Gesellschaft) und zusätzlich noch wenigen Übernachtungsgästen stand auf dem Programm. Also ein Klaks zum Abend davor 😉
Vieles war über diese Gesellschaft bekannt … wann – wie viele Personen – Wasmer Fondue –  Mitternachtsanstossen – ca. 02:00 Uhr fertig!
Wer kommen wird war zwar Fredy bekannt, aber nicht dem Team. So geschah es, dass ich doch glatt meinen ersten „Promi“ bedienen durfte … seht selbst … es war auf jeden Fall ein weiterer unvergesslicher Abend mit tollen Gästen, viel Freude und einem zufriedenem Geburtstagskind 😉 (Promi nicht gleich Geburikind!)
2017-01-02 00.54.55

Nach neun Tagen Wasenalp, verliess ich am 2.1.2017 schweren Herzens die Hütte und ging zurück ins Flachland. Das mir das sooo schwer fallen würde, hätte ich echt nicht gedacht. Aber eigentlich hätte ich es wissen müssen, denn von der Glattalp runter war es auch immer wieder schwierig. Die Berge geben einem so viel Kraft, Energie, Ruhe und Geborgenheit. Die Weite und Stille lässt einem viel Raum und Rückzug. Es ist unbeschreiblich an einem so schönen Ort arbeiten zu dürfen.
2017-01-08 12.33.18

… und doch ist es auch immer wieder schön, die Weite in Horgen zu geniessen …
2017-01-05 13.48.24

Veröffentlicht unter Hüttenleben 2017 | Kommentare deaktiviert für 16.01.2017 – Wasenalp im Mondschein

2017 … neues Jahr … neues Glück … neue Herausforderungen …

Liebe Freunde, Verwandte und Bekannte … ein herausforderndes – teils schweres – oft sehr schönes und lehrreiches 2016 neigt sich langsam dem Ende zu. Ich habe viel erlebt, habe geweint – geliebt und gelacht, aber vor allem habe ich viel gewonnen. Reich an neuen Erfahrungen, habe ich mich entschieden einen ganz neuen Weg einzuschlagen. Ich werde nach Weihnachten als Hüttenallrounderin auf der Wasenalp zu finden sein und dies bis Ende März 2017 jeweils immer von Fr-So/Mo. Über Besuch freue ich mich natürlich sehr. Im Sommer werde ich dann die ganze Saison auf der Glattalp sein. Ich freue mich sehr auf diese Rückkehr.

2016-12-10-11-15-58 www.wasenalp.ch

2016-09-30-18-25-44 www.berggasthaus-glattalp.com

In diesem Sinne und auf diesem Weg, wünsche ich euch allen von ganzem Herzen besinnliche, ruhige und liebevolle Festtage. Geniesst die Zeit mit euren Liebsten und startet gesund und munter in ein neues Jahr … 2017 …

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Spontane Rückkehr auf die Glattalp … 02.10.2016

Am Dienstag (27.09.2016) in der Nacht habe ich mich, nach langem hin und her, entschlossen die Anenhütte, früher als geplant, zu verlassen und auf die Glattalp zurück zu kehren. Gründe dafür gab es einige, doch diese möchte ich hier nicht kundtun.

Die Zeit auf der Anenhütte war kurz, schön und lehrreich. Ich durfte mit einem tollen Team arbeiten und viel lachen. Die Stimmungen im Lötschental, wie auch die kommenden Herbstfarben, waren wunderschön zu beobachten und zu geniessen. Danke dem ganzen Anenhütten-Team für diese schöne Zeit, ich werde euch noch lange im Herzen tragen.

Am Donnerstag früh morgens machte ich mich also auf den Weg zurück auf die Glattalp. Die Freude stand mir deutlich im Gesicht geschrieben 🙂 . Schon die Anreise war traumhaft schön, Pilatus und Rigi zeigten sich von der schönsten Seite, im Morgenrot gekleidet. Zuerst gönnte ich mir beim Älplerpaar Beatrice und Dani ein feines Frühstück. Anschliessend stieg ich in die Luftseilbahn und schwebte auf die Glattalp. Freudig wurde ich von Gabi (Arbeitskollegin) empfangen. Es ist schön wieder hier zu sein.

Diese vier Tage waren schön und wichtig. Es hat mir nochmals gezeigt, dass dieser wunderbare Fleck Erde – Glattalp – ein Kraftort der ganz besonderen Art ist. Ich kann und will es nicht in Worte fassen, sonst würde ich es noch reduzieren. Nein, ich glaube diesen Ort muss man einfach erleben und geniessen, nur dann versteht man, von was ich spreche. Die Zeit hier war für mich Erholung pur, auch wenn ich viele Stunden gearbeitet habe, oft tot müde ins Bett gefallen bin. So weiss ich, dass ich lange lange nicht mehr so glücklich und entspannt war, wie in den letzten paar Wochen hier auf der Glattalp.

Am Sonntagabend habe ich die Glattalp schweren Herzens fürs 2016 definitiv verlassen. Doch ich weiss und bin mir ganz sicher, zu diesem Ort werde ich ganz bestimmt zurück kehren …

… und hier wie immer noch einige schöne Bilder zu meinem heutigen – vorerst letzten -Eintrag in der Kategorie „Hüttenleben 2016“

Der letzte Blick bei der Fafleralp unten, zur Anenhütte hoch über die Lonza …2016-09-28-16-00-492016-09-28-15-51-07

Zurück in der Seilbahn vom Sahli auf die Glattalp …
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Weitsicht über die ganze Glattalp vom Mütschen …
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… es ist aber auch schön wieder zu Hause zu sein …
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